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Text + Kritik Heft 2/3 zu Hans Henny Jahnn - erweiterte Ausgabe von 1970.Umschlag mit Gebrauchsspuren, innen gut
„1500 Jahre Abendland sind genug“ Der Staat schafft sich ab durch antifaschistische Staatsraison. Justus Wertmüller über die moralisch erpresste Abkehr der Sicherheitsorgane vom Verfassungsstaat. Elemente des Migrationismus oder was in postmodernen Zeiten deutsch ist an der Migrationspolitik. Von Emil Spitz und Kolja Kolkenbrock Der neue Freiheitskampf. Was die Dänen und ihre Sozialdemokratie in Sachen Zuwanderung und Integration anders machen. Von Sören Pünjer Wenn Das abrissunternehmerische Selbst den Notstand herbeihalluziniert. David Schneidergeht der Frage nach, wieso immer mehr Deutsche das Gefühl der Bedrohung zum Mittelpunkt eines Lebens für die Prävention machen. Vorurteile abbauen, den interreligiösen Dialog fördern – um nicht von der Christenverfolgung reden zu müssen. Lisa Lübars über das große Schweigen im Fall der am stärksten verfolgten konfessionellen Gruppe. Lukas Sarvari fragt sich in Gotik und Aufklärung, wer nach dem verheerenden Brand von Notre Dame den schwereren Dachschaden vorzuweisen hat. Getrieben von apokalyptischer Panik, zeichnet die Digitalisierte Lebensreformbewegung der Klima-Kids ein Programm kollektiven Verzichts aus. Von Mario Möller Wenn sich Unschuldige im Überlebenskampf gegen die Erdzerstörer wähnen, sind die Verplanung der Natur und die Kennzeichnung unwerten Lebens die Folge. Von Justus Wertmüller Fürsorgliche Belagerung. Eine große Koalition der Deutschen ist sich in der Liebe zum „behinderten Leben“ überraschend einig. Von Magnus Klaue Mit oder gegen China, vor diese Wahl sieht sich der Westen immer mehr gestellt. Eine ordnungs- wie wirtschaftspolitische Bestandsaufnahme unter besonderer Berücksichtigung der Vorgänge um den Huawei-Konzern nimmt Karl Nele vor. Nicht zufällig interessierten die Liebesgrüße nach Moskau, die im Ibiza-Video von Hans-Christian Strache gesendet wurden, kaum. Die Gründe dafür liefert ein in Österreich weit verbreitetes Bedürfnis nach der Russland-Connection. Von Dieter Sturm und Martin Stobbe Ob anlässlich des Mueller-Reports oder des Ibiza-Videos, überall läuft Die linke Wutmaschineauf Hochtouren. Andrea Dielle nimmt den linksliberalen Amoklauf gegen die Regierungen Trump und Kurz unter die Lupe. Das „stille Australien“ hat gesprochen. Die Wahlanalyse von Andrew Garsden angesichts der unerwarteten Wiederwahl der rechtsliberalen Regierung und der damit ausgebliebenen vorhergesagten Linkswende. Darfst du nicht drauf schlagen. Weshalb in Frankreich die „kleine Ohrfeige“ trotz gesetzlicher Sanktionierung immer noch populär ist. Den Unterschied zwischen einer Erziehung zur Gewaltlosigkeit und der zur Gewaltfreiheit erläutert Magnus Klaue Kritik als Leidenschaft. Ein Nachruf auf Joachim Bruhn von Jan-Georg Gerber.
Zeitgeist, Geisterzeit Außenpolitik breiter aufstellen – im Bündnis mit der Gazprom, so lautet der deutsche Konsens bei der Zerstörung der europäischen Idee. Justus Wertmüller über der Deutschen gegenwärtig liebstes antieuropäisches Projekt. Die Leiden des Erfinders Claas Relotius sind keine journalistischen Verfehlungen, sondern nachgefragte Skills bei der Erziehung zur Unmündigkeit. Martin Stobbe misst die Relotiusdichte im Journalismus. Kleinbürgerinnen und Provinzarbeiter. Die Bewegung der französischen Gelbwesten, ihre Sympathisanten und Gegner handelt Sören Pünjer ab. Der Protest der Gelbwestenbewegung Für die Rückkehr zur Normalität müsste der Ausgangpunkt jeder vernunftgeleiteten Diskussion um bessere Verhältnisse sein. Justus Wertmüller nimmt anlassbezogen den Verrat der Intellektuellen an den Lohnarbeitern ins Visier. Barbarische Privilegien genießen in zivilisationsmüden Zeiten die indigenen Mörder eines Missionars. Christian Lamp und Dieter Sturm beleuchten das Verständnis für die brutale Fremdenfeindlichkeit eines sogenannten isolierten Volkes. Im Namen von Umwelt und Diversity schritt der Massenmörder von Christchurch zur Tat. Dass der Öko-Fascho nicht von Islamophobie, sondern von der Kritik kultureller Aneignung getrieben wurde, erläutert Saul K. Takács. Negative Dialektik at works. Einen solchen Kalauer hat der Grünenchef neuen Typs jederzeit drauf. David Schneider geht den Gründen für die Beliebtheit Robert Habecks nach. My Own Private Holocaust hat nicht nur Greta Thunberg in Form einer Klimakatastrophe zu gewärtigen. Wie eine kranke 16-jährige zur öffentlichen Figur werden konnte, erläutert Tjark Kunstreich. Thomas Maul nimmt Die grünifizierte Gesellschaft im Schadstoff- und Klimawahn unter die Lupe. Sein Klimabericht über die Irrationalität deutscher Umweltpolitik. Das bürgerliche Recht verkörpert Schutz und Illusion. Warum für Franz Neumann dieser Doppelcharakter zur Grundlage seiner Kritik des Rechts wurde, zeichnet Jan-Georg Gerber nach. Noch Härtere Zeiten könnten auf die Kritiker der doppelten Staatsbürgerschaft zukommen, die bereits den Doppelpass als Form der Entbürgerlichung erkannt haben. Sabine Schulzendorf mit ihrer Prognose einer weiteren Transformation der Gesellschaft in eine Versammlung von Kulturhorden. Kampf den Problemdeutschen, ruft der zivilgesellschaftliche Staatsschutz aus, der gegen Rechts weder Privatsphäre noch Kindheit kennt. Mario Möller Die Identitätspolitische Kulturrevolution ist der Versuch nicht nur des deutschen Kunstbetriebes, seine weißen Säcke zu entsorgen. Saul K. Takács und Philippe Witzmannknöpfen sich die Gattung engagierter zeitgenössischer Kunstschaffender vor. Vollendete Abtreibung nennt Magnus Klaue, was Lebensschützer und Feministinnen eint. Seine Erinnerung daran, dass auch das ungeborene Leben schon Rechtssubjekt ist. Die US-Demokraten bilden zusehends eine Antiamerikanische Linksfront gegen Donald Trump. Andrea Dielle und Daniel Laskell schildern diese Entwicklung. Die Zeit der Erben oder Wolfgang Pohrt in den Händen seiner Verweser. Ein Entgrenzter Wahn liegt der Abfassung des sogenannten Migrationspaktes zugrunde. Martin Stobbe mit seiner Analyse des Vertragswerks.
black lives matter Bionade gegen Bockwurst, so lässt sich der Streit innerhalb der Partei Die Linke umschreiben. Sören Pünjer mit seiner Prognose zum Erfolg der Sammlungsbewegung Aufstehen. Wenn es nach den neuen Antifa-Deutschen geht, haben Juden Kein Recht auf extreme Meinungen. Wie man hierzulande AfD-Juden Benimm beizubringen versucht, berichtet David Schneider. Nach Chemnitz. Wie Kanzleramt, Qualitätsmedien, linke Parteien und Linksradikale anlässlich eines Mordes den Aufstand gegen die Staatsorgane der Inneren Sicherheit probten. Nachforschungen von Thomas Maul Menschenopfer für die Weltoffenheit darzubringen, ist Verpflichtung aller unteilbaren Deutschen gegen rechts. Der Umgang mit dem Tod Daniel Hilligs belegt, dass Deutschland spätestens seit Chemnitz zum Land entgrenzter Reichsbürger geworden ist. Von Justus Wertmüller Trump ist schuld, so suggerierten es viele nach den antisemitischen Morden von Pittsburgh. Dass der Täter Juden allüberall sieht, nimmt Tjark Kunstreich zum Anlass, den Gründen für das Fehlen eines Antisemitismus-Begriffs in den USA nachzugehen. There was a War. Eine Erinnerung an den verdrängten Jom-Kippur-Krieg von 1973, bei dem Europa Israel im Stich ließ. Von Alex Carstiuc Spätestens seit dem Jom-Kippur-Krieg heißt in Deutschland der Störfaktor Israel. Uli Krugzeichnet nach, warum dieser Krieg das Scheitern der Reeducation und das Ende der Nachkriegsordnung bedeutete. In den Regenbogenfarben der Unterwerfung präsentiert sich, wer leugnet, dass es homosexuelle Identität nicht geben kann. Matthias Achersleben und Tjark Kunstreichverteidigen das gleichgeschlechtliche Begehren gegen eine identitäre Queer-Initiative aus Berlin-Neukölln. Wie Das liquidierte Triebschicksal zur Voraussetzung der Debatte um Inter- und Transsexualität werden konnte. Magnus Klaue über die Leibfeindlichkeit und den antibürgerlichen Rechtsfetischismus der Gender-Linken. Diversität in Schweden. Ein Bericht zur Lage der humanitären Supermacht und eine Analyse ihrer ideologischen Grundlagen. Von Martin Stobbe Italiens Regierung aus 5 Sterne und Lega Nord steht für den Einspruch der Realität. Über die Motive ihrer Wähler und die Gründe für den Wahlsieg Andrea Dielle. Das notwendige Scheitern des Postnationalismus spiegelt sich in der Redewendung Unser Bruder Mesut. Wieso das bekennende Türkentum die Grenze der Integrationspolitik markiert, verhandelt Mario Möller am Fall Özil. Unterwegs mit hybrider Identität hat es Deniz Yücel zum Verantwortungsträger gegen rechts und zum Volksredner gebracht. Seinen Werdegang skizziert Felix Perrefort. Weshalb Aretha Franklin die Queen of Respect genannt werden muss. Sören Pünjer über die Schattenseite der verstorbenen Sängerin. An den Hochschulen und Unis herrscht längst die Tyrannei der Achtsamkeit. Warum studentischer Aktivismus nur noch eine Form von Evaluationswesen und Qualitätsmanagement ist. Von Magnus Klaue
Ausstiegsdeutschland:friedlich, ökologisch, eigentlich Dank Gerhart Hauptmann, Gudrun Pausewang und Margot Käßmann wissen Die Überlebenden von Grafenrheinfeld: Der Atomtod lauert überall. Von Justus Wertmüller Jörg Huber über Die grüne Welle der Hysterie und das ihr zugrundeliegende unreflektierte Öko-Massenbewusstsein. Die Antwort auf die Frage: Sprechen Sie Hybris? taugt als Lackmustest der Gesinnung. Tjark Kunstreich über die German Angst nach Fukushima. Wie aus Rudolf Steiners willkürlichem Denken ein zeitgemäß wirkender Praktischer Idealismuswerden konnte, erläutert Magnus Klaue. Stéphane Hessels Machwerk „Empört Euch!“ ist nichts weiter als Kostbare Empörung für den Mainstream. Joel Naber über die neue linke Integrationsfigur. Tiqqun bedeutet in hebräischer Tradition Heilung. Eine postmoderne Polit-Gruppe gleichen Namens bastelt sich aus dieser Tradition Eine Matrix für den permanenten Bürgerkrieg. VonNiklaas Machunsky. Warum ein Revolutionsschwindler erfolgreich den Untergang des Morgenlandes verkünden kann und was Youth Bulge auf dem Tahrir-Platz bedeutet, erläutert Sören Pünjer. Anfang des Jahres überkamen Heerscharen von Revolutionsromantikern Glücksgefühle im arabischen Frühling. Justus Wertmüller über deutsche Projektionen und Sehnsüchte. Karl Nele erkennt im libyschen Volksmassenstaat nichts anderes als eine permanenteRevolution der Stagnation. Polyamory ist der Name des neuesten Anschlags auf die Liebe. Claudia Dreier erläutert, warum ihre Anhänger für Das Ende der Sinnlichkeit streiten. Autonomie versus Engagement? Diese Fragestellung setzt eine historische Konnotation beider Begriffe voraus, die Gerhard Scheit am Verhältnis Adornos zu Brecht untersucht. Für die einen ist der Antiamerikaner Karl-Theodor zu Guttenberg ein Betrüger und für die anderen eine Lichtgestalt. Philipp Lenhard über Führer- und Doktorenkult. Der Islam gehört zu Deutschland wie die FAZ. Die Begutachtung des neuesten Angriffes auf die Islamkritik hat ergeben: Der Feuilletonchef Patrick Bahners kann nicht zwischen Islam und Katholizismus unterscheiden. Von Uli Krug. In der Verklärung von Jesu Tod zum Selbstopfer statt Gottesmord erkennt Thomas Maul den Urgrund eines christlichen Antijudaismus im selbstvergessenen Christentum. Im neuen Deutschland das alte postfaschistische erkennen zu können, hat die Reflexion auf liebgewonnene Kategorien zur Voraussetzung Vom Altern antideutscher Kritik. Von Clemens Nachtmann. Nachruf auf Esther Marie Marian.
The Mavi Marmara Warriors Klima, Viren, Mutationen können das Urvertrauen der Deutschen in den Staat nicht erschüttern. Jan Gerber erläutert, weshalb ihnen kollektive Angstzustände eine Herzensangelegenheit sind. Ein Etappenziel hat die sogenannte Gaza-Flottille schon erreicht: „Der Ton gegen die Juden wird härter“. Die Redaktion Bahamas würdigt die deutsche Journaille. Mavi Marmara und die Folgen. Eine Dokumentation zweier Vorfälle. Warum der Showdown auf der Mavi Marmara eine Kundgebung vor dem Berliner Karl-Liebknecht Haus zwingend notwendig machte, erklärt die Redaktion Bahamas. Wo der Islamophobie-Diskurs geführt wird, können auch schon mal Steine auf Juden fliegen. Thomas Maul über dessen hässliche Konsequenzen. Gegen pro-israelische Veranstaltungen setzt Münchens Linke auf Luftschlösser aus Wahngebilden. Die Gruppe Monaco / Verein freier Menschen macht sich gegen die Freunde der Süddeutschen Zeitung an eine Ehrenrettung von Ludwig II. Der neueste Dreh gegen Israel schmückt sich mit dem Namen Kritische Nationalismusforschung. Eines ihrer angesagten Produkte hat sich Philipp Lenhard vorgenommen. Der gefesselte Odysseus als antikes Urbild der Individuation existiert im Islam nicht. Thomas Maul über die Verschränkung von Märtyrerkult, Triebregulation und Moral im Islam. Griechenland, einst als Wiege der Zivilisation gepriesen, gilt neuerdings als das Grab des Euro. Karl Nele hat die aktuelle griechische Misere und ihre Ursachen unter die Lupe genommen. Bischof Walter Mixa wurde ein Ungewolltes Opfer, das durch die Starre Hysterie zu Fall kam, die überall nur katholische Sexmonster am Werk sieht. Uli Krug erklärt, warum es aus falschen Gründen dennoch den Richtigen traf. Wenn es um sogenannten Kindesmissbrauch geht, beschwört Die feministische Ideologie seit Jahrzehnten den Mob als Agenten der Aufklärung, und ihre Kritikerin verunglimpft sie noch postum, von Sören Pünjer. Dem Antikatholizismus geht es längst nur noch um Die Beseitigung der Opposition des Gewissens. Justus Wertmüller über den Zusammenhang von Missbrauchsdebatte, Katholikenbashing und Staatsvergottung. Dieser Sieg ist ein Sieg des Volkes, so schreien es die Kämpfer gegen Raucher und für Volksgesundheit heraus. Dass sie damit nichts anderes meinen als protestantische Askese und einen Anschlag auf das Glück, erläutert Justus Wertmüller. Wo niemand dir was Böses will. Verklemmtheit und Enthemmungssehnsucht teilt der autoritäre Antiautoritarismus mit seinen mutmaßlichen Opfern. Magnus Klaue über die Ideologie der Reformpädagogik und ihre Rolle als gesellschaftliche Avantgarde. Die Nachtigall der katholischen Kirche mag das ganz normale Dazugehören der Homosexualität nicht verkünden. Tjark Kunstreich über Pasolini, Knabenliebe und säkularen Exorzismus. Die Erfindung der jüdischen Straße für Frieden und gegen Israel geht auf das Konto der jüdischen Initiativen J-Street und J-Call. Philippe Witzmann erläutert, was von beiden zu halten ist.
Wer 103 Waisenkinder aus dem Tschad in ein besseres Leben entführen möchte, bekommt es nicht nur mit den antirassistischen Kinderschützern von FAZ bis Taz zu tun. Justus Wertmüller über Die Bürde des weißen Mannes. Die jungen Modernisierer in SPD und Die Linke haben für ihre Parteien die Israelsolidarität entdeckt. Sören Pünjer Unter Berücksichtigung von kurdischen und türkischen Aktivitäten, insbesondere aber denen der PKK begründet Thomas Becker warum er sich Kein Kurdistan wünscht. Für Alexis de Tocqueville war der orientalische Agrarkommunismus ein Amerika ohne die Lichter der Vernunft. Justus Wertmüller stellt klar, wie richtig der Franzose lag. Wie Franz Neumann, Ernst Fraenkel und Leo Strauss mit den Augen des Westens die Dialektik der Feindaufklärung entdeckten. Gerhard Scheit Dogmatisch und unorthodox. Einen kurzen Lehrgang über den Stalinismus gibt Sören Pünjer. Die Japaner fühlen sich als ein Volk von Opfern und werden dabei Bedroht von Schwarzen Schiffen. Karl Nele über japanische Mythen. Wie ein Streit gegen die Aufführung eines Stückes des Komponisten und Antisemiten Hans Pfitzner zu einem Lehrstück Von deutscher Seele werden konnte. Clemens Nachtmann Warum die RAF deutsche Volksfront und verfolgter Jude in einem sein wollte. Uli Krug über Die Zeit der Volkserweckung. Sie waren die Guten. Dieses Urteil über die Revolutionären Zellen hat bis heute bei Linken Bestand. Jan Gerber macht endgültig Schluss mit dem Bestandsschutz für die RZ. Dass Gender-Studies nichts anderes sind als antiwestlicher Feminismus aus tausendundeiner Nacht, erklärt die Hedonistische Mitte – Brigade Mondän.
Inhalt Bahamas Nr. 51 Der jüngste Persilschein für die Zone bestätigt, was deutsche Antifaschisten immer schon wußten: Nazis sind über 70 und leben in Bayern. Uli Krug über eine besonders dreiste Fälschung. Gott hat kein gefallen am Blut, sagte der Papst in Regensburg, womit er nicht nur Moslems, sondern auch Hüter des „common sense“ gegen sich aufbrachte. Wie nahe sich Katholische Theologie und Kritische Theorie kommen können, loten Justus Wertmüller, Uli Krug und Joel Naber aus. Millionen unschuldiger deutscher Opfer präsentiert die Vertriebenen-Ausstellung „Erzwungene Wege“. Karl Nele über die Lebenslügen der Sudetendeutschen, die sich als Die Armenier von Gablonz kostümieren. Who killed Bambi? Diese Frage stellt sich seit Brunos grausamem Ende die ganze Nation. Jan Gerber beantwortet sie. Linke demontieren als Poststalinisten und Antipolitiker die Israelsolidarität. Verfallsformen des Kommunismus zeigt Justus Wertmüller. Statt mit Krieg gegen den Terror beschäftigen sich die Deutschen lieber auf ganz eigene Art mit Nationbuilding in Afghanistan. Wozu der deutsche Nato-Partner dort jedenfalls nicht beiträgt, erläutert Thomas Becker. Bis zuletzt blieb sie Oriana, la brava. Das verzeihen die Linken ihrer früheren Ikone nie. Dazu die Redaktion Bahamas. Wie es angeht, daß die Antirassisten als Allahs nützliche Idioten der NPD helfen, die Deutschen „ethnobiologisch rein“ zu halten, schildert Sören Pünjer. Respekt statt Bildung, also Islam statt Lehrstelle, offeriert das deutsche Linkskartell den Migrantenkindern. Justus Wertmüller geht dem nach. Die Wohlfahrt der Rackets von Raketenbrüdern ist das Gegenteil von Solidarität. Die Herstellung von Märtyrern beschreibt Gerhard Scheit. Das Böse hat einen Namen – nur will ihn niemand mehr aussprechen. Uli Krug erinnert daran, wie schon lange vor 1933 Endzeit-Islam und NS zwanglos zueinanderfanden. Wer Liberty statt Freedom fordert, ist auf keinen Fall einer von „Bushs nützlichen Idioten“, dafür aber der von Tariq Ramadan. Tjark Kunstreich bemerkt, daß sich Ash, Judt, Lau & Co daran jedoch gar nicht stören. So geht er, der Schlußstrich von links, den der linksliberale Sprechautomat Tony Judt zieht: Israel muß sterben, damit Europa leben kann. Von Philipp Lenhard.
Brauchen wir eine neue Antifa? Wo sind all die Mädchen hin?, fragt sich Thomas Maul, nicht aber linke Clubbetreiber, die aus gesellschaftlicher Verantwortung zu Täterschützern wurden. In der Pose der moralischen Überlegenheit stehen Amerikas Wahlverlierer im antifaschistischen Abwehrkampf. Lisa Lübars über den Hass auf Donald Trump. Der Griff ans Geschlecht. Warum Donald Trumps Umkleidekabinen-Gerede kein Ausdruck eines aggressiven Machismo ist, sondern Eingeständnis von Schwäche. Sonja Petersen undMagnus Klaue über das feministische Feindbild vom weißen alten Sack. Black Lies Matter, wenn sie von einer allseits gehätschelten und als Bürgerrechtsbewegung missverstandenen Truppe verbreitet werden. Philippe Witzmann und Mark Feltonüberprüfen die Rassismusvorwürfe der dubiosen Black Lives Matter-Bewegung auf ihren Wahrheitsgehalt. Der Angriff auf eine Millionenstadt namens Aleppo fand nicht im letzten Jahr statt. Er erfolgte bereits ein Jahr zuvor durch islamische Weltrevolutionäre. Dass die syrische Metropole im Jahr 2016 von Al-Kaida befreit wurde, erklärt Thomas Becker. Im Geiste mit den Dschihadisten saß das Team Merkel im Luftschutzbunker, als etwas Schrecklicheres als das Assad-Regime den Kampf um Aleppo verlor. Justus Wertmüllerüber die neue Qualität deutscher Kriegspropaganda nach Auschwitz. Das postfaktische Wissen hat nur ahistorisches Geschwätz zur Folge. Postfaktisch zum Wort des Jahres zu wählen, war eine Entscheidung für Deutschland. Von Sören Pünjer undMagnus Klaue Wenn Die Guten gegen die Spießer wettern, geht es nur noch um Standesdünkel. David Schneider entlarvt die Verachtung des kleinen Mannes als eine Ersatzbefriedigung. Für die Kämpfer gegen Rechtspopulismus gilt: Nachts sind alle Katzen braun. Mario Möllerschärft den Begriff des Populismus und überführt dessen antifaschistische Gegner der Lüge. Die Sozialdemokratie ist längst Am Ende des dritten Weges angekommen. Ihren hochverdienten Niedergang würdigt Sören Pünjer. Trump tut richtig weh. Weil die Linken sich ertappt fühlen, muss der neue US-Bundespräsident die Reinkarnation Hitlers sein. Die Gründe für den Realitätsverlust des deutschen Antifaschismus zeichnet Rajko Eichkamp nach. Als Donald Trump Deutschland von der Sofakante stieß, könnte eine heile deutsche Welt an ihr Ende gelangt sein. Wieso außerhalb Deutschlands antieuropäisch weithin zum Synonym für antideutsch wurde, erläutert Karl Nele. Wie Bosnien zum größten europäischen Aufmarschgebiet für Dschihadisten werden konnte und warum diese als Über jeden Extremismusverdacht erhaben gelten, zeigt Nicole Jesenauf. Erdoğans Kampfaufruf Die Minarette sind unsere Bajonette richtet sich gegen einen längst besiegten Feind im Inneren. Eine Reisewarnung an alle Freunde einer zivilen türkischen Republik von Justus Wertmüller. Viele sprechen vom Geld, aber nicht so wie Thomas Maul, der in Trinität und Teufel dessen theologische Mucken ernst nimmt.
Deutschland hat gewählt Die Katalanische Identität als offenes Projekt eines antiwestlichen Bündnisses mit dem Islam. Auf dieser Basis wird der postmoderne „Freiheitskampf“ der Katalanen geführt. Von Matthias Achersleben und Michael Hausschild. Gegen Donald Trump übt man nicht nur hierzulande Solidarität mit dem Irren von Pjöngjang. Warum Kim Jong-un derzeit die Herzen der Weltgemeinschaft zufliegen, erläutert Paulette Gensler. Im Zweifel erfahren Die tschetschenischen Sitten und ihre Vollstrecker in Deutschland kultursensible Nachsicht. Von Nicole Jesen. Muttis Gesetz. Über die Stellung der Mutter in der moslemischen Familie und die Angleichung des Westens an die islamische Kultur. Von Tjark Kunstreich. Der schwarze Mann und der Mob. Über den Unterschied zwischen Triebtätern und Tugendmonstern. Von Magnus Klaue. Bei den Anti-G-20-Protesten in Hamburg haben linke Revoluzzer gemeinsam einen Vorgeschmack des Dschihad geben wollen. Justus Wertmüller über die Unterschiede zwischen Schanzenviertel und Banlieue. Wie sich Antideutsche an der Entsorgung eines Nationalhelden verheben konnten. Knut Germar nimmt den Konformismus der linken Luther-Kritik ins Visier. Wie Eine Unterweisung in politischer Theologie dazu führte, aus dem Schriftsteller Michael Kleeberg einen neuen Rechten zu machen. Von Theresa Weber. Was ist verfassungsrelevante Islamfeindlichkeit? Dieser Frage geht Felix Mauser in der Causa Michael Stürzenberger nach. Die Mitglieder der sogenannten Identitären Bewegung verdingen sich als Nützliche Idioten der Berliner Republik. Wieso, erläutert Mario Möller. Nach den Ereignissen in Charlottesville schreibt Sören Pünjer Antifa-Deutschland ins Stammbuch: Hitler wohnt nicht im Weißen Haus. Was Die Regression der Intellektuellen über den Wahlerfolg der AfD verrät. Eine Analyse von Andrea Dielle. Wenn der Parteivorsitzende von Die Partei postet: Ich wusste ja nicht, dass Netanjahu Jude ist. ZerknirschSmiley, dann ist das Gekicher bei seinen Anhängern groß. Justus Wertmüllerdarüber, was die Herren Sonneborn, Leo Fischer und die Titanic-Redaktion eint. Auch Seyran Ates hat längst Das Patchwork-Syndrom erfasst. Warum die Neu-Imamin ein starkes Stück ideologisches Deutschland verkörpert. Von Sören Pünjer. Fack ju Göhte, so könnte das Credo des Reform-Islam lauten. Anlässlich der Eröffnung der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee prüft Paulette Gensler unter anderem die Koranfestigkeit ihrer Protagonisten. Die feine Gesellschaft und ihre Freunde. Teil 2 einer Übung in dialektischer Anthropologie Clemens Nachtmann.
Einladung zur Konferenz am 5. Mai 2018 in Leipzig. Die Redaktion Bahamas. Martin Stobbe stellt sich angesichts der neuen österreichischen Regierung die Frage, ob Das Ende des Postnazismus? erreicht sein könnte. Bei seiner Antwort finden die Regierungsgegner besondere Berücksichtigung.Wieso die politische Ökologie in postmodernen Zeiten die objektive Gedankenform für Asoziale Weltenretter ist, legen Jörg Huber und Uli Krug dar.Der Ruf nach einem „Nürnberg jetzt!“ verknüpfte sich im Fall des Internationalen Strafgerichtshofes für Jugoslawien mit etwas Höherem als Gerechtigkeit. Nicole Jesen erklärt, wie der Wahn von der Weltgemeinschaft zum juristischen Prinzip werden konnte.Europa macht mobil: Wehret dem Antisemitismus – kritisiert Israel! Anlässlich der beschlossenen Abschiebung von mehreren tausend Afrikanern verteidigt Justus Wertmüller den Judenstaat gegen seine antirassistischen Freunde.Angesichts des katalanischen Nationalismus hegen die Anhänger eines Europa der Regionen verstärkt Antinationale Frühlingsgefühle gegen jede Form staatlicher Souveränität. Von Sören PünjerDie sogenannten Rohingya gelten als Die letzten Waisenkinder des Imperialismus. Lisa Lübars ergründet Dichtung und Wahrheit über diese Volksgruppe.Wie aus dem „Fall Weinstein“ durch Verdrängung der Prostitution eine öffentliche Selbstinszenierung als schwaches Geschlecht werden konnte – Thomas Maul benennt die Gründe für den neuen Opferkult des Weiblichen.Bei der Opferschutzkampagne #MeToo handelt es sich um massenhysterische Asexuelle Belästigung. Dass in ihrem Zentrum der Versuch einer Sakralisierung des Frauenkörpers steht, weisen David Schneider und Thomas Maul nach.Doof geboren ist keiner. Zu den Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Zweiter Frauenbewegung und Genderfeminismus Magnus Klaue.Ideologiekritik ist nicht ohne den Konservatismus Sigmund Freuds zu haben, denn Aller Schmerz kommt vom Leben. Tjark Kunstreich darüber, dass ohne Autorität keine Befreiung denkbar ist.Selbstopfer und Gewissenszwang waren nicht erst die Maximen Lenins. Justus Wertmüller analysiert das Seelenleben des russischen Berufsrevolutionärs und zeichnet nach, wie die Verheerungen des Roten Oktober ihren Lauf nehmen konnten.Worin Das Erbe des Roten Oktober besteht, und warum der russische Sonderweg nie verlassen wurde, erläutert Uli Krug.Von Seelenverwandten und Kerkermeistern in der Zwischenkriegszeit berichtet Sören Pünjer. Sein Plädoyer für antirussisches Denken gegen deutsche Russlandliebe.Die Alten machen uns fertig, ruft die Generation Start Up aus. David Schneider über die Torschlusspanik der rödelnden Jungen im Kampf gegen die unproduktiven Jahrgänge.
Kompletter Jahrgang 2002 der wichtigen linken Zeitschrift konkret. Herausgegeben von Hermann L. Gremliza Zustand: unterschiedlich, akzeptabel bis sehr gut. Einzelne Ausgaben sind relativ stark zerlesen, aber alle sind komplett mit intakter Heftklammer-Bindung. Adressaufkleber auf den meisten Ausgaben. Also keine 'bibliophile' Sammlung, aber super research-Material!
Konvolut der Zeitschrift Sozialistische Politik, umfassend die Ausgaben 3, 5, 6/7, 9, 11-21 - insgesamt 14 Hefte. Die ersten 10 Ausgaben sind sehr interessant, danach geriet die Zeitschrift in DKP-nahe Hände.Das vorliegende Konvolut besteht aus Heften in eher schlechtem Zustand, was sich im niedrigen Preis niederschlägt.Wikipedia berichtet:Die SoPo ging aus den Vorgängerpublikationen Der Politologe und Berliner Zeitschrift für Politologie hervor. Im Auftrag des Fachschaftsrates Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut herausgegeben, wurde die Zeitschrift durch ihre strömungsübergreifende Redaktion zum wichtigen Diskussionsorgan der unabhängigen sozialistischen Linken. So schrieben zahlreiche Autoren der damaligen „Neuen Linken“ wie Johannes Agnoli, Elmar Altvater, Christel Neusüß, Bernd Rabehl, Freerk Huisken, Bassam Tibi und Ossip K. Flechtheim für die SoPo. Viele Hefte waren aber für Nicht-Intellektuelle legendär ungenießbar. So überwogen zeitweise die Fußnoten; die Textpassagen füllten den geringeren Teil einer einzelnen Seite.Im März 1971 gelang einer marxistischen Redaktionsminderheit um Frank und Hell Stern ein „Putsch“, indem sie sich die Namensrechte an der Zeitung heimlich sicherte. Die undogmatisch Linken in der Mehrheit – die sogenannte Altvater-Gruppe um Elmar Altvater mit etwa 25 Redakteuren und Autoren – trugen den neuen, der DKP und SEW nahestehenden Kurs des nun die Zeitschrift besitzenden Redaktionskollektivs nicht mit und gründeten als Gegenprojekt die heute noch existierende Zeitschrift Probleme des Klassenkampfs - Zeitschrift für politische Ökonomie und sozialistische Politik (PROKLA). Eine weitere Gruppe um Joachim Bischoff verließ ebenfalls die Zeitschrift und übernahm den VSA-Verlag.Die SoPo verlor im Zuge des neuen (ab Ausgabe 11) Kurses ihre Rolle als Begegnungsmedium unterschiedlicher linker und marxistisch-leninistischer Positionen. Das Magazin schuf sich aber im Umfeld von DKP, SEW und den K-Gruppen eine neue Leserschaft. Im Dezember 1978 wurde die SoPo jedoch nach insgesamt 46 Ausgaben eingestellt. In der SoPo wurde das Minihandbuch des Stadtguerilleros des brasilianischen Revolutionärs Carlos Marighella erstmals in deutscher Sprache veröffentlicht (in der im vorliegenden Konvolut vorhandenen Ausgabe 6/7!)
Sehr guter Zst. Kaum GebrauchspurenDAS ARGUMENT 302 – Fronten der Bildungspolitik Argument Redaktion DAS ARGUMENT 302 – Fronten der Bildungspolitik DAS ARGUMENT 302 · 55. JAHRGANG · HEFT 3 / 2013 Artikelnummer: ISSN 0004-1157-302 In den Warenkorb Beschreibung Herstellerinformation Autor*innen Inhalt: Walter Jens 1923 – 2013 (Wolf-Dieter Narr) Franca Rame 1929 – 2013 (Victoria Knopp u. Guiseppe Zambon) Sigrid Asamoah: Kontrollverluste Elfriede Jelinek: Ein Durchbruch Fronten der Bildungspolitik Kornelia Hauser: Ortlose Bildung Karla Werkentin: Bildungspolitik – eine Ansammlung von Schlagwörtern mit schnellen Verfallszeiten Armin Bernhard: Humanressourcen und flexibles Subjekt: Anmerkungen zur vorherrschenden Bildungsauffassung und zu ihrer Bekämpfung im »Geist der Abspaltung« Thomas Höhne: Bildungsselektion durch Kompetenzen Gerhard Zimmer: Lernen und Lehren im netzbasierten Bildungssystem: die Umwälzung der pädagogischen Verhältnisse Eva Borst: Wir sind alle digitale Analphabeten – Zum Widerspruch von Bildung und Kybernetik Katrin Reimer: Zwischen Anpassung und kritischem Gesellschaftsverständnis – Perspektiven außerschulischer Bildung zu Rassismus und Rechtsextremismus
Guter Zst. Papier etwas vergilbt
arranca! #51 - Return to Castle Wolfenstein? Strategien gegen rechts
arranca! #52 - SEX - Fünfzig Jahre danach
März 2018 »So hermetisch, wie das Ganze erscheint, ist es nicht: Das nationale und rechte Bewusstsein erweist sich unter Bedingungen der Ausweglosigkeit als sehr zäh, ist aber abseits der ganz Bornierten Stückwerk, konfus und brüchig. Wir glauben nicht, dass es demnächst besser wird, aber es k a n n besser werden.« Erschienen im März 2018 | 126 Seiten | 5 € / 6 CHF Herausgegeben von Eiszeit (Schweiz), den Freundinnen und Freunden der klassenlosen Gesellschaft (Berlin), La Banda Vaga (Freiburg) und Surplus Club (Frankfurt am Main) editorial »So hermetisch, wie das Ganze erscheint, ist es nicht: Das nationale und rechte Bewusstsein erweist sich unter Bedingungen der Ausweglosigkeit als sehr zäh, ist aber abseits der ganz Bornierten Stückwerk, konfus und brüchig. Wir glauben nicht, dass es demnächst besser wird, aber es kann besser werden.« umrisse der weltcommune »Auch wenn das Eroberte vermutlich mit Gewalt verteidigt werden müsste, läge die entscheidende Kraft der umwälzenden Bewegung in ihrer Fähigkeit, materielle Bedürfnisse zu befriedigen und bereits im Moment der Erhebung andere menschliche Beziehungen aufscheinen zu lassen, beides so zu vereinen, dass es Massen von Leuten trotz aller Risiken auf einmal selbstverständlich scheint, aus der bestehenden Ordnung zu desertieren. Was die Lohnabhängigen nicht mehr aufrechterhalten, können auch Panzer nicht retten.« thesen zum islamismus kein weg voran, kein weg zurück endstation katalonien »Nur wenn die unvermeidliche Verschärfung der Krise die soziale Frage auf die Tagesordnung setzt, kann sich diese Situation ändern – weg von der Problematik der nationalen Selbstbestimmung und hin zu der Frage, wie sich die Klasse eigenmächtig als Akteur konstituieren kann. Nur so können wir der Sackgasse der nationalen Frage entkommen, die der Tradition des Nationalstaates, einem Produkt der aufsteigenden Phase des Kapitalismus, verhaftet bleibt« erinnerungen an peter rambauseck
sans phrase Redaktion HEFT 11 Dezember 2017, 280 Seiten, 15€, ISSN: 2194-8860 Markus Bitterolf: „Vor ein paar Jahren sind wir zum schönsten Dorf: Deutschlands gewählt worden.“ Über den Mord an Marinus Schöberl vor 15 Jahren Renate Göllner: „Brecht mit eurem Vater“. Bruch und falsche Versöhnung in der postnazistischen Familie Niklas Frank: Dunkle Seele, feiges Maul. Wie skandalös und komisch sich: die Deutschen beim Entnazifizieren reinwaschen David Hellbrück: Konsequente Souveränisten (Teil II). Über Staatsverweigerer, Reichsbürger und Selbstverwalter als militante Querulanten Karl Marx: [Über einige Voraussetzungen der Unabhängigkeitsbewegung in Katalonien] Interview mit J. E. Heufelder: Über den Salonbolschewisten Felix Weil Adrian Alban: Treffen sich Schiller, Hegel und Adorno im Labor …Zum Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik Gerhard Scheit: Mozarts Clemenza di Tito als Terror- und Flüchtlingsoper. Kleiner Rückblick auf den Welttheaterschwindel von 2017 Jonas Dörge: Auschwitz on the beach – oder: Niemand hatte die Absicht, ein Gedicht zu lesen H. v. Z.: Verjazzter Parsifal – oder: Weininger spielt heute Saxophon. Gilad Atzmon und die New Right Ljiljana Radonić: Ist Queer noch zu retten? Florian Markl: Der Ursprung der Israel-Boykottbewegung Karl Pfeifer: Die Juden der arabischen Welt: eine verbotene Frage Pavel Brunßen: Die Protokolle der Rabbis von der Westbank. Verschwörung: und Wasservergiftung im 14. und 21. Jahrhundert Dominik Drexel: Herfried Münkler und die Neuen Deutschen. Zur politischen Vermittlung des Islamismus Presseschau: Populistische Außenpolitik. Kleine Presseschau zur Frage der US-Hegemonie Manfred Dahlmann / Christian Thalmaier: Anmerkungen zur Logik und Geschichte des Kapitals. Ein Gespräch (1. Teil) Hans-Georg Backhaus: Zur Kritik der nominalistischen Geldtheorie Ingo Elbe: „Die Reinigung macht uns frei“. Karl Jaspers’ Beitrag zur Herstellung der nationalen Schuldgemeinschaft durch Akzeptanz des Kollektivschuldbegriffs Georges-Arthur Goldschmidt: Ist da jemand? Gemeinschaft oder Gesellschaft – Heidegger oder Sartre Vorbemerkung: Shylock unter den Staaten. Vorbemerkung zum letztenKapitel von Hans Mayers Außenseiter Hans Mayer: Judenhass nach Auschwitz Gerhard Scheit: „… auf Grund von Auschwitz“. Über Peter Szondi Marcel Matthies: Die Blechtrommel als avantgardistischer Roman des Vergangenheitsrecyclings Oshrat Cohen Silberbusch: Rire à tout prix? Theodor W. Adorno wider die falsche Versöhnung Miriam Mettler: Über Wut und Würde der Rabenkinder. Einige Thesen zum Film Cría Cuervos von Carlos Saura Christian Thalmaier: „Muss ein lieber Vater wohnen“. Zur politischen Ökonomie der Vaterschaft Renate Göllner: Auf der Suche nach der verlorenen Stadt.Über Vladimir Jabotinskys Roman Die Fünf Gerhard Scheit: Die Bewaffnung des Gestors: Von Theodor Herzl zu Vladimir Jabotinsky. (Theorie des Zionismus, Kritik des Antizionismus 1. Teil) Karl Pfeifer: Zionistische Praxis: Die Bricha Florian Ruttner: Pangermanismus als Behemoth. Zur Bedeutung von Masaryk und Beneš für die Kritik des Staats
Wie rechte Normalisierung funktioniert und wie Gegenstrategien aussehen könnten Stumpfe Hetze und gezielte Provokation, wirre Reden und eine weitreichende Immunität gegen jede Art von Argumentation - das ist der rhetorische Werkzeugkasten, mit dem die Rechte ihre Erfolge einfährt. Bittere Erkenntnis: Die Rechte siegt nicht trotz, sondern wegen ihrer inhaltlichen Inkohärenz, nicht trotz, sondern wegen ihres überdrehten, von Skandal zu Skandal eilenden Personals. Die Rechte kombiniert die Verteidigung rassistischer und sexistischer Privilegien mit dem Gestus des Außenseiters, und egal wie erfolgreich sie ist, sie spricht immer aus der Opferrolle. Die bürgerliche Öffentlichkeit steht dem Phänomen bislang hilflos gegenüber. Ähnliches gilt für die Linke. Was hilft gegen die rechte Diskurshegemonie? Mit Rechten reden? Sie blockieren, ignorieren, provozieren? Oder ihnen rhetorisch entgegenkommen und die »Sorgen und Nöte« ihrer Wähler_innen ernstnehmen? Die im ak-Sonderheft versammelten Texte diskutieren, wie die rechte Aufmerksamkeitsökonomie funktioniert und was dagegen helfen könnte. 40 Seiten mit Beiträgen von Theo Schuster, Azaadeh Arzu, Romin Khan, Imjeet Kaur, Georg Seeßlen, Helmut Kellershohn, Eve Massacre, Ulrich Peters und Theo Schneider, Jan Ole Arps, David Begrich, Sebastian Friedrich, Gerhard Hanloser, Julia Fritzsche 3,80 Euro + 1 Euro Porto, Buchläden und Wiederverkäufer_innen erhalten Rabatt. Bestellungen an vertrieb [at] akweb [.] de oder ak - analyse & kritik, Rombergstraße 10, 20255 Hamburg Für die Bestellung von Sonderbeilagen bitte das Einzelformular verwenden bzw. bei neuen Kund_innen auf keinen Fall Namen und Adresse (und ggf. Kontodaten) vergessen. Inhalt Onkel Günther glaubt nicht mehr an Gerechtigkeit.Warum sich »der kleine Mann« vor der Wahl für Terror, Sicherheit und Abschiebungen interessiert - Analyse eines Chatverlaufs.Von Theo Schuster Allerseits rassistisch.Ein Kommentar zu deutschen Zuständen vor und nach dem Wahlerfolg der AfD.Von Azaadeh Arzu »Das wird nicht leicht, die auszugrenzen«.Romin Khan über den Einfluss von Rechten in Betrieben und GewerkschaftenVon Jan Ole Arps Die falschen Opfer.Ein Erfahrungsbericht über Rassismus bei linken Protesten.Von Imjeet Kaur Trump zuhören.Was haben Millionen US-Wähler_innen in Trump gesehen? Die Antwort liegt in seinen Reden.Von Christian Parenti Faszination des Monsters.Populäre Mythologie und Politik bei Donald Trump.Von Georg Seeßlen Der kalkulierte Tabubruch.Was hinter der rechten Provokationsstrategie steckt und warum der Umgang mit ihr so schwierig ist.Von Helmut Kellershohn Die Pille für den Mann.Von Gamergate bis Alt-Right: Woher die Vorliebe von Neurechten für den Film »Matrix« kommt und wieso frustrierte Männer eine Einstiegsszene für rechtes Denken sind.Von Eve Massacre Infokrieg für Russland.Das vom Kreml finanzierte Webportal RT Deutsch ist ein wichtiges Medium der rechten Gegenöffentlichkeit.Von Ulrich Peters und Theo Schneider Die Zugvögel von Plauen.Warum ist Ken Jebsens Populismus auch bei Linken beliebt?Von Jan Ole Arps Mit Rechten reden?Ist der Dialog mit Akteuren der Neuen Rechten ein geeignetes Mittel, um die Reichweite rechter Politikangebote zu begrenzen?Von David Begrich Die Risse vertiefen.Nach ihrem unaufhaltsam scheinenden Aufstieg werden in den kommenden Jahren zwei Konflikte die AfD prägenVon Sebastian Friedrich Dialog unmöglich.Die Neue Rechte als Herausforderung für Linke.Von Gerhard Hanloser Mit Erzählungen raus aus der bedrängenden Gegenwart.Angesichts der Rechtsentwicklung fordern viele Linke »neue Erzählungen«. Doch welche könnten das sein? Eine Suche.Von Julia Fritzsche